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aoty® hat im Auftrag eines großen deutschen Konzerns im Rahmen des Förderprogramms „EU-Strukturfondsförderung 2014-2020; Rahmenregelungen der Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest- EFRE/ESF)“ einen Antrag auf Förderung des Baus einer LNG-Tankstelle (LNG = Liquified Natural Gas, dt.: Flüssigerdgas) gestellt.

Ziel ist es, die Infrastruktur von LNG-Tankstellen in Deutschland zu verbessern und Tankmöglichkeiten für den Güterverkehr zu schaffen. Auf diese Weise können Gütertransporte nationaler und internationaler Betriebe mittelfristig auf den emissionsärmeren Treibstoff LNG umgestellt werden. Geplant ist, dass pro Tag etwa 20 LKW an der Tankstelle tanken. Nahverkehrsfahrzeuge kommen mit einer Betankung ca. 500 km weit, Sattelzüge im Fernverkehr sogar bis zu 1.600 km, da diese LKW Platz für große LNG-Tanks mit bis zu 1.000 Litern Kapazität am Rahmen haben.

LNG als Treibstoff verursacht 70 % weniger NOx-, 95 % weniger Feinstaub- und 10 % weniger CO2-Emissionen. Zudem führt es zu einer 70 % geringeren Lärmbelastung in Städten und ist vom Diesel-Fahrverbot nicht betroffen. Neben dem Schwerlastverkehr auf Verkehrsachsen ist LNG somit auch zur Entlastung von Emissionen im Stadtverkehr geeignet – Stichwort „letzte Meile“.

Darüber hinaus wird den Verkehrsbetrieben der umliegenden Städte und Gemeinden die Möglichkeit eröffnet, Busse des öffentlichen Personenverkehrs zu betanken sowie den zeitnahen Einsatz entsprechender emissionsarmer Fahrzeuge.

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