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Der seit 2017 bestehende Förderaufruf für die Bezuschussung von Brennstoffzellenfahrzeugen läuft am 31.01.2020 aus. Das Programm der Förderrichtlinie mit dem Namen „Maßnahmen der Marktaktivierung im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Phase II“ stellt insgesamt eine Fördersumme von fünf Millionen Euro zur Verfügung.

Um die Einführung von Brennstoffzellenfahrzeugen voran zu bringen hat aoty® in der Vergangenheit bereits vielfach erfolgreich Fördergelder für verschiedene Unternehmen beantragt. Dadurch konnten Förderquoten von 40% für die Anschaffung dieser Fahrzeuge realisiert werden.

Vereinfacht dargestellt, verbrennen die Fahrzeuge Wasserstoff, um elektrische Energie zu erzeugen. Diese betreibt über eine zwischengeschaltete Batterie einen Elektromotor. Wird der Wasserstoff unter klimaneutralen Bedingungen hergestellt, ergibt sich daraus ein Konzept, das die Vorteile von Elektroauto und herkömmlichem Pkw in sich vereint. Brennstoffzellenautos sind umweltfreundlich, haben hohe Reichweiten und lassen sich schnell betanken.

Momentan gibt es auf deutschen Straßen noch kaum Brennstoffzellenfahrzeuge. Das hat mehrere Uhrsachen. Zum einen gibt es in Deutschland noch kaum die Möglichkeit Wasserstoff zu tanken. Zum anderen gibt es nur wenige Hersteller, die wasserstoffbetriebene Fahrzeuge anbieten. Zwar wurden schon etliche Prototypen von Brennstoffzellenfahrzeugen vorgestellt, dennoch bieten lediglich die Hersteller Toyota und Hyundai förderfähige Fahrzeuge an.

Mittelfristig ist jedoch mit einer weiteren Verbreitung von Brennstoffzellenfahrzeugen zu rechnen. Insbesondere für Lastwagen werden der Technik große Potentiale eingeräumt. Hier ergibt es wenig Sinn, elektrische Antriebe zu verwenden, da die für große Reichweiten notwendigen Batterien zu schwer und groß wären.

Wer also nachhaltig fahren möchte, ohne die längeren Ladezeiten des Elektroautos in Kauf zu nehmen, sollte in Zukunft die Entwicklung des Brennstoffzellenmarktes im Auge behalten. Möglicherweise ist der fünf Millionen Euro Förderaufruf nicht der letzte seiner Art. Dann wäre eine Anschaffung nicht einmal übermäßig teuer.

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