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Zu Beginn des Jahres waren, laut Erhebung des Energieverbandes BDEW, bundesweit rund 24.000 öffentliche Ladepunkte in Betrieb. Das sind 50 % mehr als noch vor einem Jahr. In den großen deutschen Metropolen zeichnet sich folgendes Bild ab. Ein Überblick:

In Frankfurt fahren derzeit 2.600 elektronisch betriebene Fahrzeuge. Das ist ein Anteil von nur 0,6 %. Daher möchte der regionale Energieversorger, Mainova, den Umstieg auf Elektrofahrzeuge attraktiver gestalten: Mainova plant insgesamt die Errichtung 20 weiterer Schnellladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten. Der Aufbau der neuen Infrastruktur soll ab dem zweiten Halbjahr 2020 beginnen. In Summe stehen danach 40 Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten in der Frankfurter Innenstadt zur Verfügung. Und auch in Zukunft besteht in der Mainmetropole noch Luft nach oben.

Vorreiter in Bezug auf das Angebot von Ladeinfrastruktur sind Hamburg und München. Die bayrische Landeshauptstadt wies zu Beginn des Jahres 2020 eine Gesamtanzahl von 1.103 öffentlich zugänglicher Ladepunkten auf. Dicht gefolgt von der Hansestadt mit 1.070 Ladepunkten. An dritter Stelle folgt Berlin mit 974 Ladepunkten.

In Stuttgart gibt es rund 200 Ladepunkten. Sie befinden sich in Parkhäusern oder auf Parkplätzen, bei Einzelhändlern, Gewerbetreibenden oder Autohäusern. Ausschreibungen für weitere Standorte für Ladestationen laufen.

Wie auch Frankfurt plant Köln Mitte 2020 eine Aufstockung der Ladeinfrastruktur: Der Betreibervertrag mit den Stadtwerken Köln sieht vor, dass in den kommenden zwei Jahren 200 Ladestationen mit insgesamt 400 Ladepunkten im öffentlichen Straßenraum errichtet werden.

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