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Die weltweiten Konsequenzen der Klimakrise lassen uns viele Aspekte des täglichen Lebens überdenken. Die Herausforderungen, mit denen sich die Gesellschaft weltweit konfrontiert sieht, laden dazu ein Gewohnheiten zu hinterfragen, Anforderungen neu zu definieren und innovativ die Zukunft zu gestalten. So auch in der Immobilienbranche.

Nachhaltigkeit hat auch hier längst den Status des Trends überschritten und ist bereits für Projektentwickler, Bestandshalter und Investoren fester Bestandteil aktueller Strategien.

Nachhaltige Maßnahmen werden sukzessive erprobt, ausgebaut – Erfahrungswerte gesammelt. Zertifizierungssysteme sind etabliert. Dennoch gibt es keine klare Definition, was Immobilien konkret nachhaltig(er) macht.

Es besteht ein weites Spektrum innovativer, nachhaltiger Umsetzungsmöglichkeiten: innovative Mobilitätskonzepte, dezentrale Energieversorgung, Plus-Energiehäuser, Urban Gardening, Verteilersysteme, Smart Home, flexible Flächennutzung,  Wasser-Recycling, Abfallentsorgung oder Community, um nur einige zu nennen.

Im Rahmen der Beratung diverser Immobilienentwickler hat aoty festgestellt, dass hier bereits die Auswahl geeigneter Maßnahmen zur Herausforderung wird. Dabei kann Gefahr gelaufen werden, dass eine Stringenz im Konzept wie auch der Wirkungen verloren geht. Es kommt daher viel mehr auf eine durchdachte Selektion und Kombination zielgerichteter, wirksamer Maßnahmen an, als auf die Erfüllung aller möglichen Optionen.

Inspirationen hierfür geben die Projekte „EcoSquare“, die Quartiersentwicklung „Brucklyn“ sowie die Ökosiedlungen „Frank und Frieda“ und „Wagnis“. Sie alle übernehmen auf unterschiedlichen Weisen Verantwortung für ihren CO2-Abdruck – durch individuell angepasste und bewusst gewählte Maßnahmenpakete. Hierbei ist keine weniger nachhaltig als die andere.

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