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Die am häufigsten genannte Gründe, nicht auf Elektrofahrzeuge umzusteigen, sind die zu hohen Kosten sowie eine zu geringe Anzahl an Lademöglichkeiten. Daher hat die Bundesregierung umfassende Maßnahmen ergriffen. Hier ein aktueller Überblick:

Seit Juli 2016 gibt es den „Umweltbonus“ des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).  Interessenten für Elektroautos können online entweder 6.750 Euro für ein Plug-in-Hybrid oder 9.000 Euro für ein rein batterieelektrisches Fahrzeug beantragen. Der Umweltbonus ist steuerfrei. Im Juni 2020 wurde diese Prämie erneut erhöht.

Darüber hinaus hat die Regierung die Kfz-Steuer-Befreiungen und Lohnsteuervergünstigungen für das Aufladen von Elektrofahrzeugen von fünf auf zehn Jahre verlängert. Die Lohnsteuervergünstigung funktioniert wie folgt: Arbeitnehmer laden beim Arbeitgeber, in der dort befindlichen Ladeeinrichtung kostenfrei Strom. Dieser Strom wird vom Arbeitgeber bezahlt, ist allerdings steuerfrei. Für Elektrofahrräder und privat mitgenutzte Dienstwagen gilt diese Regelung ebenfalls.

Der „Masterplan Infrastruktur“ nähert sich weiter dem Problem der deutschlandweit unzureichend vorhandenen Ladeinfrastruktur. Hier verfolgt die Regierung unter anderem den Plan in 2020 ein Budget in Höhe von 50 Millionen Euro für den Aufbau privater Lademöglichkeiten bereitzustellen.

Weitere Maßnahmen zur Förderung des Durchbruchs von Elektrofahrzeugen werden in der Regierung diskutiert.

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