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Ab dem 22. Juni bis zum 22. Juli 2020, nimmt das Bundesverkehrsministerium (BMVI) Anträge für die sechste Runde der Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“an. Die Bewerbung wird über das easy-online Portal organisiert. Der Förderaufruf konzentriert sich auf Ladepunkte auf Parkplätzen von Kitas, Krankenhäusern, Sportplätzen und in der Innenstadt.

Das BMVI übernimmt bis zu 50 Prozent der Finanzierung der Hardware und Netzanschlusskosten. Obligatorische Bedingung für eine Förderung ist, dass der Strom aus erneuerbaren Energiequellen bezogen wird und die Ladesäulen – zumindest an 12 Stunden an Werktagen – öffentlich zugänglich sind. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden in der Vergangenheit lediglich rund 60 Prozent der Anträge bewilligt. Wieviel es beim aktuellen Call sein werden bleibt abzuwarten.

Um Versorgungslücken im bundesweiten Ladenetz zu identifizieren wird das bewährte webbasierte Standorttool erneut Verwendung finden. Die aktuell noch „weißen Flecken“ mit einem hohen Bedarf und geringer vorhandener Ladeinfrastruktur, sollen durch eine maximale Förderquote unterstützt werden.

Insgesamt plant das BMVI, die Installation 15.000 neuer Ladesäulen mit rund 300 Millionen Euro zu fördern. Es konnten bereits 7.400 Ladepunkte durch vergangene Förderrunden errichtet werden. Weitere 12.600 Ladepunkte sind bewilligt und befinden sich in der Planung.

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