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Als Teil des milliardenschweren Konjunkturpakets zur Abschwächung der Folgen der Corona-Krise und zur gleichzeitigen Verstärkung der Maßnahmen zum Klimaschutz, startet nun das Flottenaustauschprogramm „Sozial & Mobil“. Bis Ende 2022 stehen Kommunen, Unternehmen und gemeinnützigen Vereinen des Gesundheits- und Sozialwesens insgesamt 200 Millionen Euro zur Verfügung, um auf elektrische Neufahrzeuge umzurüsten.

In Abhängigkeit des Beihilferechts gibt es zwei Fördermöglichkeiten: Eine Anteilsfinanzierung, die bis zu 60 Prozent der Mehrkosten abdeckt oder ein Festbetrag von 10.000 Euro als De-minimis-Beihilfe. Die kumulierte Nutzung des Umweltbonus sowie der neuen Förderung ist in beiden Fällen explizit möglich. Jedoch verringern sich die förderfähigen Ausgaben bei einer Kumulierung. Das Ministerium teilt zudem mit, dass eine Kombination mit anderen staatlichen Beihilfen nicht zugelassen ist, „sofern diese Maßnahmen dieselben bestimmbaren beihilfefähigen Ausgaben betreffen“.

Durch das Förderprogramm soll der Umstieg auf die Elektromobilität für bspw. Seniorenheime, Kindertagesstätten oder mobile Pflegedienste erleichtert werden. Zusätzlich unterstützt das Bundesumweltministerium die Beschaffung und den Aufbau der benötigten Ladeinfrastruktur.

Das Programm läuft seit dem 02. November 2020. Die Förderunterlagen können auf der Website von Erneuerbar Mobil eingesehen werden. Gerne berät aoty Sie bezüglich Ihrer Möglichkeiten und der Antragstellung.

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