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Seilbahnen als innovativer und umweltfreundlicher Bestandteil des ÖPNVs. Ein Stuttgarter Ingenieurbüro entwickelt bereits gemeinsam mit der Universität Stuttgart neue Lösungsansätze für luftige Fortbewegungsmittel im urbanen Raum. Es ist kein Geheimnis, dass Städte unter dem hohen Verkehrsaufkommen leiden und es zu deren Entlastung neuer Mobilitätslösungen bedarf. Seilschwebebahnen könnten genau hier ansetzten. Wesentliche Vorteile sind die kürzeren Bauzeiten im Vergleich zu S- und U-Bahnen sowie der geringe Ressourceneinsatz. Auch Lärm- und Feinstaubbelastung fallen wesentlich geringer aus. Ein Förderprogramm der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt Projekte, die von Vertretern aus Kommunen, Politik und Wirtschaft begleitet werden. Bereits in kleinerem Umfang findet man bereits vereinzelt Schwebebahnsysteme in kleinerem Umfang. So zum Beispiel den Skytrain am Flughafen in Düsseldorf oder die Schwebebahnen in Wuppertal und Dresden.

International gibt es bereits seit geraumer Zeit erfolgreiche Beispiele: Eine langjährig bewährte Seilbahn fährt südwestlich von Tokio in Kamakura und befördert jährlich rund 24 Millionen Fahrgäste. In der bolivianischen Hauptstadt La Paz und der Nachbarstadt El Alto gibt es seit 2014 das weltweit größte Seilbahnnetz. Zehn Gondelbahnen transportieren hier täglich sogar mehr als 300.000 Personen.

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