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Das Erreichen des 2030-Ziels gemäß Klimaschutzgesetz erfordert für den Sektor Verkehr unbedingt eine massive Reduktion der Treibhausgasemissionen. Allerdings liefern perspektivreiche Maßnahmen wie E-Mobilität, Wasserstoff und weitere strombasierte Kraftstoffe erst nach 2030 spürbare Effekte beim Klimaschutz. Für eine kurz- bis mittelfristige Verbesserung sind nachhaltige Biokraftstoffe das Mittel der Wahl für die Treibhausgasminderung im Verkehr.

Daher findet in dieser Woche die 18. Internationale Konferenz für erneuerbare Mobilität im Online-Format statt. Verschiedene Experten stellen Fortschritte, Herausforderungen und Ausblicke in Bezug auf alternative Antriebsstoffe vor. In den 15 Sessions der viertägigen Konferenz finden unter anderem Vorträge zu Lieferketten für E-Kraftstoffe, klimaneutralem Biomethan sowie zu spannenden Ergebnisse aus einem reFuels-Projekt in Bestandsflotten statt.

Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sagt im Rahmen seines Vortrags: „Die Ziele der Treibhausgasminderung im Verkehr sind ambitioniert und anspruchsvoll, aber machbar. Neben der batterieelektrischen Mobilität sind hierfür erneuerbare Kraftstoffoptionen unverzichtbar, insbesondere Wasserstoff, eFuels und auch fortschrittliche Biokraftstoffe. Um den Markthochlauf dieser Kraftstoffe voranzutreiben, braucht es einen Investitionsschub in Entwicklungsvorhaben und Erzeugungsanlagen. Dies unterstützen wir in den kommenden Jahren mit 1,5 Mrd. € an Fördermitteln“.

 

 

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