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Nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) existieren in Deutschland 33.107 Ladepunkte für das Laden batterieelektrischer Fahrzeuge. Vor allem das DC-Schnellladenetz wurde seit September 2019 erheblich ausgebaut: Es kann ein Wachstum von rund 96% der Ladepunkte ab 50kW innerhalb eines Jahres verzeichnet werden. Die Zahl der Ultraschnellladepunkte ab 150KW ist sogar um 501% gestiegen. Insgesamt sind seit April 5.300 neue Ladepunkte hinzugekommen.

Die meisten Ladesäulen sind weiterhin in Bayern zu finden: Aktuell hat das Bundesland 7.267 Ladepunkte vorzuweisen. Auch der süddeutsche Nachbar Baden-Württemberg verfügt über eine große Anzahl von Lademöglichkeiten. Innerhalb eines Jahres wurde die Anzahl um 51% auf 6.186 Ladepunkte gesteigert. Damit liegt man hier im Länder-Ranking auf Platz zwei.

Den Städte-Vergleich führt Berlin mit 1.355 öffentlich zugänglichen Ladepunkten an. München (1.286 Ladepunkte) und Hamburg (1.161 Ladepunkte) folgen auf den folgenden Plätzen. Damit stehen in Berlin 303, in München 101 und in Hamburg 65 Ladpunkte mehr zur Verfügung als noch im vergangenen Jahr.

Die absolute Anzahl der Ladepunkte in Deutschland liegt wahrscheinlich deutlich höher, denn der Eintrag in das Ladesäulenregister des BDEWs erfolgt auf freiwilliger Basis. Zudem werden die Daten der Bundesnetzagentur lediglich unregelmäßig registriert und können ebenfalls lückenhaft sein. Auch sind Ladepunkte mit einer Leistung von bis zu 3,7kW von der Anzeigepflicht befreit.

Nichtsdestotrotz lassen sich aus den Zahlen der BDEW Wachstums-Tendenzen ableiten. Auch im Corona-Jahr 2020 wurde der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur effektiv vorangetrieben und verspricht positive Aussichten für zukünftige Bemühungen und Investitionen der Branche. Die Studie bezieht sich auf Vergleichswerte seit der Initiierung des Ladesäulenregisters in 2012.

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