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Das batterie-elektrische Fahrzeuge während der Fahrt keine schädlichen Treibhausgase ausstoßen und damit sehr klimafreundlich sind, ist kein Geheimnis. Jedoch wird von Kritikern immer wieder angeführt, dass die Produktion und Verschrottung der Akkus sehr umweltschädlich sei und diese positive Bilanz somit zu Nichte machen würde.

Dagegen spricht nach neusten Erkenntnissen einiges. Zum einen fand das ICCT (International Council of Clean Transportation) heraus, dass über den kompletten Lebenszyklus eines reinen Elektroautos (von der Produktion bis hin zur Verschrottung) die Einsparungen an emittierten Treibhausgasen in Europa heute bei 66 bis 69% lägen. Werde bei der Nutzung ausschließlich auf Strom aus erneuerbaren Energien zurückgegriffen, seien es sogar 81%.

Dazu kommt das Recycling der Batterien. Es ermöglicht große Einsparungen bei der Neuproduktion und der Verschrottung alter Batterien. Tesla sei nun laut eigenen Angaben so weit gekommen, dass sie aus Batterien mit einer kumulierten Endkapazität von 1000kWh, neue Batterien mit 921 kWh Kapazität herstellen können. Eine Quote von über 92%. Außerdem sei dieser Prozess für die hauseigene Batteriezellenherstellung noch effizienter, da er am jeweiligen Produktionsstandort integriert werden könne. Allein im Jahr 2020 sei es Tesla dadurch gelungen, 1.300 Tonnen Nickel, 400 Tonnen Kupfer und 80 Tonnen Kobalt wiederzuverwenden.

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