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So schnell waren Fördermittel zur Elektrifizierung des Straßenverkehrs in der Hauptstadt noch nie vergeben.

Seitens des IBB Business Teams, durchführende Stelle des Berliner Förderungsprogrammes „Wirtschaftsnahe Elektromobilität“ (WELMO), erfolgte in der vorletzten Märzwoche die Meldung über den ausgeschöpften Fördertopf. Die Mittel in Höhe von sechs Millionen Euro wurden bereits in den ersten drei Monaten des Jahres 2020 vollständig verteilt. In Summe wurden, zum Stand 18. März 2020, 5.382 Anträge mit den Fördergeldern bedient. Neuanträge konnten nur noch bis zum Stichtag 27. März eingereicht werden.

Das Förderprogramm WELMO wurde durch die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe aufgesetzt. Ziel war es kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine bezuschusste Möglichkeit zu bieten, elektrisch betriebene Fahrzeuge in den Unternehmens-Fuhrpark zu integrieren. Zusätzlich gefördert wurde die Potenzial- als auch Realisierungsberatung u. a. zu Themen wie Ladeinfrastruktur, Mobilitätsbedarfe, Sektorenkopplung und Versorgungssicherheit. Voraussetzung an den Antragssteller war ein Sitz, eine Betriebsstätte oder eine Niederlassung in Berlin.

Die Förderhöhen begannen bei 3.000 Euro für Fahrzeuge zur Personenbeförderung. Leichte rein elektrische Nutzfahrzeuge wurden mit bis zu 8.000 Euro bezuschusst. Ladepunkte sowie der Anschluss an das Stromnetz sind mit bis zu maximal 50% der Gesamtkosten und maximal 55.000 Euro gefördert worden.

Mario Levenhagen, Geschäftsführer der akkreditierten WELMO-Beratung aoty GmbH zu einer möglichen Fortführung: „In den vergangenen zwei Jahren hat das Programm in bei Berliner Unternehmen bereits großen Anklang gefunden. Es leistete einen bedeutenden Beitrag für einen leiseren und saubereren Wirtschaftsverkehr in Deutschlands größter Metropole. Daher ist auch zu erwarten, dass das Förderprogramm nach Bewältigung der Corona-Krise fortgesetzt wird.“

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